Sonntag, 29. Juni 2008

so called party over there

Sonntag, 8. Juni 2008

Grünes Licht.

Juni-2008-Fruechte-Balkoniens-002

Es sind fremde Menschen um mich herum, die mich glücklich machen. Es sind wohlbekannte Gerüche, dich mich vertraut machen.
Es ist die Freundin, die neben mir steht und mir ein gutes Gefühl gibt.
Es ist der nach Bier riechende, fremde Mann, der neben mir steht und mir egal ist.
Es sind die Emotionen im Raum, die mich genießen lassen.
Es ist der warme Wind an meinen nackten Beinen, der mich warm werden lässt.
Es ist die Dämmerung, die Wohlbefinden in mir auslöst.
Es ist der Mond, dem ich am liebsten sagen würde, wie wohl ich mich fühle.
Es sind die Stimmen im Flur, die mir ein Gefühl von Zuhause vermitteln.
Es ist die Musik in meinem Ohr, die mich kaum glauben lässt, dass alles wirklich so ist, wie es ist.
Es ist das Bier in meinen Adern, welches mich hoffen lässt, dass alles noch eine Weile so weitergeht.

Es ist das grüne Licht in der Dunkelheit, welches mir die Erlaubnis gibt, durch die dunkle Nacht zu rasen.

Donnerstag, 29. Mai 2008

Ein Schluck mehr davon.



You know I always lost my mind
I can't explain
Where I've been
You know I almost lost my mind
I couldn't explain
The things I've seen
But now I think I see the light
Now I think I see the light



Es ist ein Schluck mehr, der das Fass zum überlaufen bringen würde. Ein Schluck mehr bis zur grenzüberschreitenden Explosion, die ich mir unbegreiflich vorstelle.

Alles hat einen Sinn.

Es kommt so, wie es kommen soll.

Entspanntheit und ganz viel Optimismus führen dazu, dass doch noch das immer wiederkehrende "Alles wird gut" wahr werden lässt.

Ein warmer, holziger Boden unter meinen nackten Füßen, der dunkle Himmel - und die warme Nachtluft trägt den vorsommerlichen Geruch vermischt mit dem Lachen und Geflüster aus dem durch Kerzenschein beleuchteten Garten direkt in mein Zuhause.
Ich bin angekommen.

Es lockt das neue Leben, es locken neue Herausforderungen und es locken neue Wünsche und Ideen.
Veränderungen kombinieren sich wie von Geisterhand mit vertrauter Sicherheit.

Es kommt schlimm, damit ich weiß, wie gut es sein kann.

Montag, 5. Mai 2008

Home Is Where It Hurts



Kaffee und Milch in meinen Adern lassen mich nicht schlafen. Ich beobachte das Tannenpanorama, wie es nach und nach in tiefschwarzer, mondloser Nacht versinkt und gehe zurück auf den Grund. Der Grund ist grün, überall Moos und kleine Pflanzen mit hübschen Knospen.
Nachdem starke Strömungen viele stark geglaubte Schlingpflanzen
mitgerissen haben, kehrt nun Ruhe ein.
Frische Wärme, neues Leben und eine kleine und feine Schönheit.
Ich kann nicht erahnen, was genau wird - es gibt weder eine Prognose noch eine Pflegeanleitung.
Aber es fühlt sich gut an,
es sieht gut aus - und eine innere Sicherheit verspricht mir, dass es gut wird. Ganz gleich wann und ganz gleich wo.

Äußerer Halt = Innerer Halt.

Ein Titel der wahrscheinlich hält was er verspricht.

Sonntag, 30. März 2008

Die letzte Nacht.

Die letzte Nacht bricht an. Sie bricht ganz schön direkt, ohne Rück- oder Vorsicht.
Sie ist einfach da und ich habe mich zu fügen.
Vielleicht lässt sie mich nicht einmal schlafen, sie zwingt mich über das nachzudenken, was diese Nacht zur Letzten werden lässt.
Was ist wie in meinem Leben passiert, was hat so fest gedrückt, dass ich gewichen bin?
Grün ist die Hoffnung und sonnig warm der Tag,
tief in mir drin spüre ich Freude, eine ganz kleine und vorsichtige noch zerbrechliche Freude mit ganz viel Potential.
Himbeeren im Blumentopf und ein Fell auf der Bank,
es gibt schönere Orte um sich Gedanken über unsichtbare und unfassbare Geschehnisse zu machen.
Da ist die letzte Nacht in Dunkelheit der falsche Ort und Moment,
hier werden Stunden verschluckt und Gefühle angekitzelt, die zu schwach sind um auszubrechen.
Ich warte auf die warme Sonne und einen Sonnenuntergang in Geborgenheit.

Montag, 10. März 2008

Endzeitstimmung für Neuzeitstimmung

Mittwoch, 20. Februar 2008

Warum nicht?

Es gibt Momente, da kann man sich alles vorstellen.
Da geht es um diese Brille, die scheinbar und wirklich alles schön macht. Selbst diese Brille zu tragen ist die Erfüllung. Nichts ist so schön wie in diesem Moment, nichts sorgt für soviel Euphorie und Phantasie. Träume, Wünsche, Ideen werden zur Sprache gebracht und drohen sogar umgesetzt zu werden.
Deine Mitmenschen belächeln dich, deine engsten Freunde beneiden dich. Aber ernst nehmen sollte man das Ganze doch besser nicht.
Es ist nicht die Realität, es ist rosa, es ist nicht wahr.
Auf Dauer bringt es nur Unglück und Verderben, diese Brille ist einfach für nichts und einfach gar nichts zu gebrauchen, am besten zerstören bevor auch nur ein Gedanke daran verschwendet wird sie eventuell einmal benutzen zu können.

Die rosarote Brille, die es gar nicht gibt und somit auch die Dinge, die durch sie zum Leben erweckt werden nicht exisitieren - warum ist diese Brille so verwunschen und warum begegnen wir ihr mit einer solch großen Portion Skepsis?

Warum nicht reingucken und genießen oder reingucken lassen und von der Schwärmerei anstecken lassen?

Freitag, 8. Februar 2008

Beautiful Boyz



CocoRosie & Patrick Wolf

Sonntag, 13. Januar 2008

Maki Liebling

Samstag, 8. Dezember 2007

weil es schön war

und alles was Du sagst,
und alles was Du siehst,
und alles Du liebst,
das ist alles nicht mehr wahr.

Graue Tage können grau sein und trotzdem schön. Es gibt auch graue Tage, die in den blausten Erwartungen erst so richtig dunkelgrau werden.
Was des Nachts noch in schönsten Vorstellungen existiert kann plötzlich so ernüchternd realistisch tiefschwarz werden wie der abgestandene Tee von Gestern.
Alles Schlechte ist da, alle Ängste und Gedanken sind frei und das einzige was sich dann nicht mehr frei fühlt bin ich.
Wer zulange in die Sonne sieht, wird blind.
Und wer neben der Schmiede wohnt, gewöhnt sich ans Hämmern.
Große Worte, große Gedanken und ein kleiner Notausgang, den ich gerade nicht einmal versuche zu sehen.
Denn nicht selten geht der Regen erst dann wieder, wenn man mal richtig durchnässt ist.
Und auch das kann schön sein.

Sonntag, 14. Oktober 2007

Dreamdancer



Bei Tag und bei Nacht!

Mittwoch, 26. September 2007

selbstläufer

auge3

Es riecht nach Milch, es riecht nach Mehl, nach Ei, nach Schinken und nach ganz viel Butter.
Es ist warm und es zieht eine feuchte Kälte durch die großen Fenster und Türen in den weiten Raum.
Meine Gedanken versuchen seit geraumer Zeit sich in andere Welten zu verflüchtigen, aber es gelingt nicht vollständig.
Immer wieder steigt der Geruch in meine Nase, immer wieder stellen sich meine Armhaare und ab und an auch die Nackenhaare auf.
Hin- und wieder ist die Lust da, die Lust auf einen Rausch mit schönen Gedanken und einem warmen Gefühl.
Mein Bauch sagt mir ich muss herausfinden was es ist, das, was mich drückt und beengt und bewegt.
Mein Kopf rät mir, mich auf das Wesentliche im Leben zu konzentrieren. Was ist das Wesentliche?
Ist es die Sicherheit mit ihren vielen Bedingungen?
Oder die Freiheit, die es eigentlich gar nicht gibt?
Es grummelt, es drückt, es sehnt sich nach Durchatmen und entspannen. Aber es gelingt mir nicht.
Wenn Bauch als auch Kopf kämpfen kann ja nichts schmerzloses dabei herauskommen.
Höchstwahrscheinlich ist es der Hunger, der mich treibt.
Vielleicht auch nicht.

Mittwoch, 29. August 2007

Haiti

My Body Is A Cage



My body is a cage
That keeps me from dancing with the one I love,
But my mind holds the key.

Samstag, 30. Juni 2007

Gefühle sind manchmal zuviel davon.

Ich treffe Entscheidungen, doch entsprechen sie nicht meinen Wünschen. Ich erlebe Veränderungen, die ich so gewollt habe, aber die mich nicht glücklich machen.
Ich habe dort gesessen und zugehört, habe gelacht und das aus ganzem Herzen - und gleichzeitig daran gedacht ob es sich genauso anfühlt,... das Hin- und Her-gerissen sein.
In jedem Lied, in jedem Moment heißt es: höre auf dein Herz und pass darauf auf,... aber kann man wirklich in jedem Moment seines Lebens auf sein Herz hören? Was darf der Kopf entscheiden ohne dass ich mich verrenne?
Menschen um mich herum, die sich fragen, was mit mir los ist. Das weiß ich selbst nicht, es geht mir nicht schlecht, es geht mir nicht gut, es geht mir danach mich darauf zu besinnen wie es mir geht.
Ganz narzistisch die Gedanken nur um mich selbst kreisen zu lassen.
Ich kann nicht aus mir heraus und dennoch lebt in mir der Drang danach, meinen Emotionen freien Lauf zu lassen.
Aber sie passen mir nicht wenn sie dramatisch und unbequem sind, genauso wie sie den vielen Menschen um mich herum nicht passen, wenn diese sie nicht verstehen können.
Heute kann ich nicht lachen oder weinen, heute kann ich denken und schweigen und fühle mich trotzdem so zwiegespalten dabei.
Wieder einmal ist meine Körpertemperatur eins mit der Außentemperatur - und es wird Zeit dass ich mich den aktuellen Gegebenheiten endlich anpasse.

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